Pro Mente Salzburg präsentiert vier Filmabende zum Thema psychische Gesundheit - in Kooperation mit dem Salzburger Filmkulturzentrum DAS KINO sowie dem Dieselkino in Bruck/Glstr. und in St. Johann/PG. Im Anschluss an den jeweiligen Film findet eine Podiums- und Publikumsdiskussion statt: Die Gäste auf dem Podium kommen aus der Politik, sind Psychiater_innen, Expert_innen sowie Betroffene und Angehörige.
Mag. Alfons Riedlsperger, Geschäftsführer der Pro Mente Salzburg, erklärt: „Mit dieser Kinoreihe will Pro Mente Salzburg informieren und sensibilisieren. Denn eine psychische Krise oder eine psychische Erkrankung kann jede_n von uns treffen." Reden wir darüber! Wir freuen uns auf einen interessanten Abend!
TERMINE & FILME:
19.03.2026, 19 Uhr - Dieselkino Bruck
DANKE FÜR NICHTS (Stella Marie Markert, DE, 2025, 108 Min., Deutsch)
Inhalt:
Katharina, Ricky, Victoria und Malou leben in einer betreuten Wohngruppe. Seit Malou mit fünf erfahren hat, dass Wurst aus gepresstem Fleisch im Darm besteht, hat sie kein Wort mehr gesagt; Ricky hat mit 13 beschlossen, auch ohne Eltern in Deutschland zu bleiben; und Victoria ist der Inbegriff von Wohlstandsverwahrlosung. Und dann ist da noch Katharina, die eigentlich nie älter als 18 werden wollte, doch nun ist ihr Geburtstag schon in 2 Wochen. Die vier Freundinnen haben sich eine kleine anarchische Utopie gebaut - einen Gegenentwurf zu allem, was sie ablehnen: Eltern, Schule, Regeln. Mit ihrem unmotivierten Sozialarbeiter Ballack als halbherzigem Aufpasser geht das eigentlich ganz gut. Bis ihre „Leben und Leben lassen“-Vereinbarung durch Katharinas Vorhaben ins Wanken gerät. DANKE FÜR NICHTS ist ein “Staying of Age”-Film - über vier Jugendliche, die sich weigern, in eine Welt hineinzuwachsen, die sie längst abgeschrieben hat.
Podium:
LAbg. Karin Berger I Dr. Ingolf Bühler, Facharzt für Psychiatrie & Psychotherapeutische Medizin I Theresa Rass, BA, Psychotherapeutin I Vertreter_innen von Betroffenen und Angehörigen
Moderation: Simone Macheiner, BA, Pro Mente Salzburg
26.03.2026, 19 Uhr – Salzburger Filmkulturzentrum DAS KINO
How To Be Normal and the Odness of the Other World (Florian Pochlatko, AT, 2025, 102 Min., Deutsch)
Pia ist Mitte Zwanzig und wird aus der Psychiatrie entlassen. Sie kehrt in das alte Kinderzimmer im Haus ihrer Eltern zurück. Doch niemand, weder ihre Eltern noch ihr Exfreund, glaubt noch daran, dass sie „normal“ ist. Alle wollen helfen, wünschen sich „die alte Pia“ zurück – doch vielleicht ist das das Problem? Pia versucht, sich durch Erwartungen, Meinungen und Medikamente zu kämpfen – und ihren Platz im Leben zu finden.
Der Debütfilm des österreichischen Regisseurs Florian Pochlatko lief bei der Berlinale und war Eröffnungsfilm der Diagonale 2025.
In ungewöhnlichen Bildern und Schnitten wird die Persönlichkeit der Protagonistin im Spiegel der Gesellschaft präsentiert – immer mit der Frage im Hintergrund: Was ist schon normal?
Podium: Soziallandesrat Mag. Dr. Wolfgang Fürweger, MSc I Josef Demitsch, Leiter Ambulante Krisenintervention Pro Mente Salzburg I Psychiaterin i.A. Johanna Wolff Universitätsklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik I Vetreter_innen von Betroffenen und Angehörigen
Moderation: Gabriela Klee, BA MA, Pro Mente Salzburg
16.04.2026, 19 Uhr – Salzburger Filmkulturzentrum DAS KINO
No Hit Wonder (Florian David Fitz, DE, 2025, 118 Min., Deutsch)
Inhalt: Daniel hat danebengeschossen. Er wollte mit einem großen Knall abtreten, stattdessen liegt er auf der Geschlossenen und darf nicht raus. Er war mal ganz oben – Olympiastadion, 10.000 Feuerzeuge im Abendwind, alle haben seinen Song gesungen. Mittlerweile ist er ganz unten – nicht einmal das Dschungelcamp will ihn jetzt noch haben. Das Einzige, was ihm bleibt, ist dieser verfluchte Song, dem er alles verdankt und der ihm gleichzeitig alles genommen hat. Dr. Lissi Waldstett forscht über Glück. Besser gesagt, sie forscht nur, wenn sie nicht gerade Bettpfannen auf der Geschlossenen ausleeren muss. Denn mit ihrem Forschungsthema wird man nicht reich – Glück ist keine Kassenleistung. Sie braucht einen Clou, etwas, das Aufmerksamkeit bringt. Als Daniel auf ihrer Station aufwacht, sieht Lissi ihre Chance und macht ihm unter der Hand ein fragwürdiges Angebot: Sie hilft ihm, wenn er ihr hilft. Alles, was er tun muss, ist, mit ihr eine Gruppe einsamer Menschen glücklich zu machen. Ausgerechnet durch Singen.
Podium: Stadträtin Andrea Brandner I Dr. Martin Gruber, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin I LAbg. Mag.a Dr.in Kimbie Humer-Vogl, Klinische und Gesundheitspsychologin I Vertreter_innen von Betroffenen und Angehörigen
Moderation: Mag.a Sarah Woll, Pro Mente Salzburg
23.04.2026, 19 Uhr – Dieselkino St. Johann
No Hit Wonder (Florian David Fitz, DE, 2025, 118 Min., Deutsch)
Inhalt: Daniel hat danebengeschossen. Er wollte mit einem großen Knall abtreten, stattdessen liegt er auf der Geschlossenen und darf nicht raus. Er war mal ganz oben – Olympiastadion, 10.000 Feuerzeuge im Abendwind, alle haben seinen Song gesungen. Mittlerweile ist er ganz unten – nicht einmal das Dschungelcamp will ihn jetzt noch haben. Das Einzige, was ihm bleibt, ist dieser verfluchte Song, dem er alles verdankt und der ihm gleichzeitig alles genommen hat. Dr. Lissi Waldstett forscht über Glück. Besser gesagt, sie forscht nur, wenn sie nicht gerade Bettpfannen auf der Geschlossenen ausleeren muss. Denn mit ihrem Forschungsthema wird man nicht reich – Glück ist keine Kassenleistung. Sie braucht einen Clou, etwas, das Aufmerksamkeit bringt. Als Daniel auf ihrer Station aufwacht, sieht Lissi ihre Chance und macht ihm unter der Hand ein fragwürdiges Angebot: Sie hilft ihm, wenn er ihr hilft. Alles, was er tun muss, ist, mit ihr eine Gruppe einsamer Menschen glücklich zu machen. Ausgerechnet durch Singen.
Podium: LAbg. Barbara Thöny, MBA I Maria Sternbaum BSc., MSc. Ambulante Krisenintervention I Vertreter_innen von Betroffenen und Angehörigen
Moderation: Dipl. Reha-Psych.in Kathleen Heft, GF-Stv.in Pro Mente Salzburg
TRIGGERWARNUNG: Die gezeigten Filme beinhalten Szenen, in denen es um psychische Krankheiten geht. Betroffene Zuschauer_innen könnten das beunruhigend empfinden. Bitte entscheiden Sie selbst, ob Sie psychisch so stabil sind, um die Filme anzusehen. Wenn Sie Hilfe benötigen, wählen Sie die Nummer der Krisenhotline: 0662 43 33 51