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"Welche Seele würde zögern, das Weltall auf den Kopf zu stellen,um ein wenig mehr sie selbst zu sein. (Paul Valéry)" Remember startet am 12.3.2012 wieder für 12 Wochen in Zell am...
 
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Südhof
Die BewohnerInnen


Die BewohnerInnen erzählen ...

 

Herr K.: Ich bin im Juli 2004 hier eingezogen. Eine aufregende Sache. Vorher war ich in einer Laube WG. Dort war ich Selbstversorger und ich hatte immer zu wenig zu essen. Ich war schon traurig dort auszuziehen, aber ich habe hier schon viele Freundschaften geschlossen. Am liebsten am Südhof mag das Essen, die Ausflüge und die hübschen Frauen, die hier arbeiten. Zu Südhof fällt mir ein: Der Südhof liegt im Süden, da scheint die Sonne herein. Da gefällt´s mir so gut. So eine gute Atmosphäre. Ich möchte das Haus aber noch künstlerischer gestalten, deshalb male ich Bilder zum Aufhängen.Wenn jemand traurig ist im Haus, das spür ich. Vielleicht haben sie keine schöne Kindheit gehabt. Meine Kindheit war traurig, hab aber auch schöne Zeiten gehabt. Ich habe Angst vor den Lauten aus dem Wald gehabt. Wildtiere und Stimmen...Für die Zukunft wünsch ich mir am meisten Gesundheit und eine Flugreise nach Hawaii. Dafür spare ich.

 
Herr M.:
Ich bin im Jänner heuer eingezogen. Davor war ich 4 Monate in der Klinik und davor hatte ich 5 Jahre eine eigene Wohnung. Ich bin gerne hier eingezogen, aber die Umstellung war schwierig. Ich hab mich so schwer getan, mit den Häusern und der Aussicht. An den Leuten hier hänge ich, aber die Nähe der Stadt gefällt mir nicht. Ich bin froh dass die L. hier wohnt. Und auch Frau D. und Herr D. sind so freundlich. Ich wünsche mir, dass ich wieder einmal richtig herzhaft lachen kann und eine bessere Konzentration und geduldiger sein. Ich würde so gerne heiraten. Und ich möchte, dass alle im Haus das Rauchen aufgeben, dass sie und ich davon frei kommen. Ansonsten wünsche ich mir ein modernes, komplettes Fahrrad und eine eigene Wohnung. Irgendwann einmal wieder.

 

 Frau D.: Am schönsten ist mein Zimmer im Südhof. Nein, das schönste war der Italien Urlaub. Für die Zukunft wünsche ich mir nichts. Ich habe auch keine Träume. Vielleicht noch einmal nach Italien.Frau S.: Ich bin im Juni 2004 eingezogen. Der Umzug war nicht schwierig und ich habe mich schnell eingelebt. Ich bin so froh, dass ich hier sein kann. Ich mag die vielen Unterhaltungen mit den Betreuern und den anderen Mitbewohnern. Oft ist es so lustig. Und ich mag die Katzen, die sind wichtig für mich. Es hat ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Am meisten Sorgen mache ich mir wegen meiner Mama und meiner Schwester. Die trinkt so viel, und die Mama ist sehr krank.Herr A.: Der Einzug war nicht schwierig, aber ich habe einige Zeit gebraucht mich einzuleben. Mir gefällt, dass man hier so privat ist und alle Ausgänge machen kann. Auch die Ausfahrten mit der Gruppe sind o.k. Ein sensibler Punkt sind meine Medikamente, aber das geht eh nicht anders. Wünschen tät ich mir, dass ich noch privater bin und eine feminine Partnerin, aber das ist nicht leicht.