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Die BewohnerInnen erzählen ...
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Herr K.: Ich bin im Juli 2004 hier eingezogen. Eine
aufregende Sache. Vorher war ich in einer Laube WG. Dort war ich
Selbstversorger und ich hatte immer zu wenig zu essen. Ich war schon
traurig dort auszuziehen, aber ich habe hier schon viele Freundschaften
geschlossen. Am liebsten am Südhof mag das Essen, die Ausflüge und die
hübschen Frauen, die hier arbeiten. Zu Südhof fällt mir ein: Der Südhof
liegt im Süden, da scheint die Sonne herein. Da gefällt´s mir so gut.
So eine gute Atmosphäre. Ich möchte das Haus aber noch künstlerischer
gestalten, deshalb male ich Bilder zum Aufhängen.Wenn jemand traurig
ist im Haus, das spür ich. Vielleicht haben sie keine schöne Kindheit
gehabt. Meine Kindheit war traurig, hab aber auch schöne Zeiten gehabt.
Ich habe Angst vor den Lauten aus dem Wald gehabt. Wildtiere und
Stimmen...Für die Zukunft wünsch ich mir am meisten Gesundheit und eine
Flugreise nach Hawaii. Dafür spare ich.
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Herr M.: Ich bin im Jänner heuer eingezogen. Davor war ich
4 Monate in der Klinik und davor hatte ich 5 Jahre eine eigene Wohnung.
Ich bin gerne hier eingezogen, aber die Umstellung war schwierig. Ich
hab mich so schwer getan, mit den Häusern und der Aussicht. An den
Leuten hier hänge ich, aber die Nähe der Stadt gefällt mir nicht. Ich
bin froh dass die L. hier wohnt. Und auch Frau D. und Herr D. sind so
freundlich. Ich wünsche mir, dass ich wieder einmal richtig herzhaft
lachen kann und eine bessere Konzentration und geduldiger sein. Ich
würde so gerne heiraten. Und ich möchte, dass alle im Haus das Rauchen
aufgeben, dass sie und ich davon frei kommen. Ansonsten wünsche ich mir
ein modernes, komplettes Fahrrad und eine eigene Wohnung. Irgendwann
einmal wieder. |
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Frau D.: Am schönsten ist mein Zimmer im Südhof. Nein, das
schönste war der Italien Urlaub. Für die Zukunft wünsche ich mir
nichts. Ich habe auch keine Träume. Vielleicht noch einmal nach
Italien.Frau S.: Ich bin im Juni 2004 eingezogen. Der Umzug war nicht
schwierig und ich habe mich schnell eingelebt. Ich bin so froh, dass
ich hier sein kann. Ich mag die vielen Unterhaltungen mit den Betreuern
und den anderen Mitbewohnern. Oft ist es so lustig. Und ich mag die
Katzen, die sind wichtig für mich. Es hat ein neuer Lebensabschnitt
begonnen. Am meisten Sorgen mache ich mir wegen meiner Mama und meiner
Schwester. Die trinkt so viel, und die Mama ist sehr krank.Herr A.: Der
Einzug war nicht schwierig, aber ich habe einige Zeit gebraucht mich
einzuleben. Mir gefällt, dass man hier so privat ist und alle Ausgänge
machen kann. Auch die Ausfahrten mit der Gruppe sind o.k. Ein sensibler
Punkt sind meine Medikamente, aber das geht eh nicht anders. Wünschen
tät ich mir, dass ich noch privater bin und eine feminine Partnerin,
aber das ist nicht leicht.
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